Inklusion

Eine inklusive Schule bemüht sich darum, der Verschiedenheit aller Kinder gerecht zu werden – unabhängig von individuellen Besonderheiten wie z.B. einer Lernbehinderung, einem Sprachdefizit oder einer Verhaltensauffälligkeit.

Seit dem Sommer 2011 ist Inklusion fester Bestandteil unserer Arbeit an der Schule. Die Inklusion ist im §12 des Hamburgischen Schulgesetzes festgeschrieben. Darin heißt es: „Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben das Recht, allgemeine Schulen zu besuchen.“ Kinder mit unterschiedlichen sonderpädagogischen Förderbedarfen besuchen seitdem unsere Schule. Die Förderdiagnostik, die zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs nötig ist, wird von einem Sonderpädagogen übernommen und mit Hilfe von standardisierten Testverfahren durchgeführt und in Absprache mit dem ReBBZ (Regionales Bildungs- und Beratungszentrum) ausgewertet.

Jeder Schüler ist anders und das ist gut so! Die Heterogenität ist eine Bereicherung. Wir beginnen damit, den Unterricht so umzustellen, dass durch Differenzierung und Individualisierung jedes Kind nach eigenen Stärken und Möglichkeiten lernen kann. In allen Klassen ist neben der Klassenleitung oder dem Fachlehrer zeitweise auch ein Erzieher und/oder ein Sonderpädagoge eingesetzt. Gemeinsam wird der Förderplan erstellt, mit dem die kommenden Arbeitsinhalte des Kindes festgelegt werden. Ziel ist es, jedes Kind bestmöglich zu fördern und ihm in unserer Schule Raum zu bieten, in dem es sich angenommen und wohlfühlen kann.

 

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