Mathematik

Mathematik verbirgt sich in vielen Phänomenen der uns umgebenden Welt. Daher ist es ein besonderes Anliegen des Mathematikunterrichts, die Schüler für den mathematischen Gehalt alltäglicher Situationen und Phänomene zu sensibilisieren und zum Problemlösen mit Hilfe mathematischer Mittel anzuleiten.

Um diese Ziele zu erreichen, wurde der Mathematikunterricht in fünf verschiedene Kompetenzbereiche unterteilt, in denen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden, die die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Den Kompetenzbereich Zahlen und Zahloperationen erschließen sich die Schüler anhand individualisierter Lernpässe größtenteils selbstständig. Neben kurzen gemeinsamen Erarbeitungsphasen gibt es lange Arbeitsphasen, in denen jedes Kind in seinem Arbeitstempo an seinem Lernpass arbeitet. Die Schüler erlernen Rechentechniken in den vier Grundrechenarten mit dem Ziel, diese Rechentechniken im Folgenden auch auf unbekannte und komplexe Sachsituationen anwenden zu können.

Der Kompetenzbereich Messen umfasst den Umgang mit Größen und das Messen. Der Unterricht findet meist in Werkstätten statt. Wichtig ist uns, dass die Schüler Größen (wie z. B. Geld, Zeit, Länge und Gewicht) handlungsorientiert erfassen und realistische Größenvorstellungen erlangen.

Im Kompetenzbereich Raum und Form beschäftigen sich die Schüler mit verschiedenen geometrischen Formen. Auch dieser Unterricht ist geprägt durch das eigene Handeln der Kinder. Sie lernen so geometrische Begriffe und entwickeln ihr räumliches Vorstellungsvermögen.

Der Kompetenzbereich Daten und Zufall umfasst das Sammeln sowie das strukturierte Darstellen von Daten z.B. anhand von Strichlisten, Tabellen oder Diagrammen. Bereits in der zweiten Klasse lernen die Schüler verschiedene Darstellungsarten kennen und beginnen damit, Informationen aus Tabellen und Diagrammen zu entnehmen.

Im Kompetenzbereich Muster und Strukturen lernen die Kinder nicht nur Gesetzmäßigkeiten, Beziehungen und Strukturen von Zahlen kennen, sondern auch von Formen, die in der Regel zeichnerisch gelöst werden müssen. Dies erfordert eine Schulung im Umgang mit Bleistift, Lineal und Geodreieck.

Vereinbartes Lehrwerk in allen Jahrgängen ist „Einstern“.

Insgesamt legen wir im Mathematikunterricht großen Wert darauf, an die individuellen Vorerfahrungen aller Schüler anzuknüpfen und diese Schritt für Schritt zu erweitern und zu festigen. Dabei ist es unser Anliegen, alle Schüler „mitzunehmen“, sie also individuell zu unterstützen und nicht auszusondern. Neben den mathematischen Fähig- und Fertigkeiten ist es uns zudem wichtig, selbstständiges Arbeiten, einen konstruktiven Umgang mit Fehlern sowie das eigenständige Kontrollieren von Ergebnissen (Selbstkontrolle) anzuleiten und dauerhaft zu festigen.

Damit im Mathematikunterricht bereits bei Schulbeginn an die individuellen Erfahrungen der Kinder angeknüpft werden kann, wird parallel zum täglichen Unterrichtsgeschehen zu Beginn der ersten Klasse der Hamburger Rechentest (HaReT) durchgeführt, der uns Auskunft über die Vorerfahrungen der Schüler gibt. Auch in den Klassen 2-4 wird zum Schuljahresbeginn dieser Test – der nun jeweils die Unterrichtsinhalte des vorangegangenen Schuljahres überprüft – durchgeführt, um die individuelle Lernausgangslage der Schüler bestimmen zu können.

Einmal im Jahr findet zudem die Mathematik-Olympiade statt, an der alle Dritt- und Viertklässler teilnehmen können, die Spaß an Mathematik und am Knobeln haben. Hierbei können es die Schülerinnen und Schüler nach einer Hausaufgabenrunde und einer anschließenden Klausurenrunde in der eigenen Schule bis hin zur abschließenden Landesrunde schaffen und tolle Preise gewinnen.

 

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