Kunst

In jedem Schuljahr wird Kunstunterricht erteilt. Der Unterricht findet überwiegend im Kunstraum statt. Die Schule verfügt über zwei zusätzliche Materialräume, in denen verschiedenste Pappen, Werkzeuge, sowie Malmaterialien wie Federn, Bleistifte oder Pinsel gesammelt werden. Die neuesten Anschaffungen sind ein Brennofen und ein Trockenschrank. Die Verbrauchsmaterialien werden vom Schuletat gekauft, sodass die Schüler auf einen großzügigen Vorrat an Papier, Wasserfarben, Buntstiften, Kleben, usw. zugreifen können.

Der Kunstunterricht hat die Aufgabe, Freude am praktischen Tun zu vermitteln und zum kreativen Gestalten hinzuführen. Er soll zu einer differenzierten Wahrnehmung, zum Verstehen und Beurteilen ästhetisch-kultureller Erscheinungen führen. Weiter soll er grundlegende fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln und zur Weiterbildung nonverbaler Ausdrucks- und Mitteilungsformen herausfordern.

Neben den Bereichen Zeichnen und Malen, Plastizieren und Bauen sowie textilem Gestalten, sind auch Medien wie Fotos und Filme Gegenstand des Kunstunterrichts.

Der Schwerpunkt liegt jedoch nicht nur auf der kreativen Gestaltung, sondern auch auf der Betrachtung von Kunstwerken und dem Kennenlernen von Künstlern, sodass die Kinder durch ihr Kunstverständnis zu schöpferischen Tätigkeiten angeregt werden. Es muss aber auch Raum gegeben werden, die eigenen Kunstwerke und die der Anderen mit Blick auf die Entstehung zu würdigen und zu beurteilen.

Die künstlerischen Vorhaben sollen gemeinsam geplant und umgesetzt werden, sodass kooperatives Handeln und unterschiedliche Arbeitsformen entwickelt werden können. Über die gestellten Vorgaben der Richtlinien und Lehrpläne hinaus sind noch die Umsetzung situativer Erlebnisse aus dem Schulalltag und außerschulischer Erlebnisse, fachüber-greifende Themenstellungen aus anderen Fächern sowie Projekttage und Museumsbesuche in unseren Kunstunterricht eingebettet.

Das gesamte Schulleben wird im Besonderen durch das Fach Kunst über das ganze Jahr hinweg mitgestaltet. Die Ausstellung und Dokumentation von Schülerarbeiten geschieht einerseits in den jeweiligen Klassenräumen, andererseits durch Ausstellungen in Wechselrahmen auf den Gängen und auf den Fluren, sowie in Schaukästen.

In die Leistungsbewertung fließen folgende Grundsätze mit ein:

  • Die Mitarbeit der Schüler bei der Erarbeitung von Kriterien für die Aufgabenstellungen.
  • Die Einhaltung und Umsetzung der Kriterien bei der Bearbeitung der Aufgabenstellungen.
  • Der Arbeitsprozess, d. h. die individuelle Anstrengung des einzelnen Kindes, die gestellten Aufgaben unter Einbeziehung der Kriterien zu bearbeiten.

 

Folgende Themen sind verbindlich festgelegt:

Jahrgang 1 Jahrgang 2 Jahrgang 3 Jahrgang 4
Thema 1:

 

 

Drucken (Pezzettino)

 

Zeichenkurs mit unterschiedlichen Materialien Individuelle kreative plastische Gestaltung (Hut, Brille) Collage (Werbung)
Thema 2:

 

 

Wasserfarbkasten- führerschein Mischtechniken erproben

(Farbkreis erstellen)

Frottage (Nashorn) Holzbau (Schatzkiste)
Thema 3:

 

Arbeiten mit Kleister

(Laternen, Winterlichter)

Phantasiegestalten aus Müll

(Roboter, Zukunftshäuser, Fahrgestelle)

Zeichnen (Portrait) Medien

(Foto weitergestalten)

 

Folgende Methoden sollen die Schüler am Ende der jeweiligen Jahrgangsstufe können:

Jahrgang 1 Jahrgang 2 Jahrgang 3 Jahrgang 4
Methode 1

 

Kurze Präsentation der eigenen Werke Museums-rundgang (Was ist gelungen, was nicht?) Kriteriengeleitete Beurteilung eigener und fremder Werke Kriteriengeleitete Präsentation eigener und fremder Werke
Methode 2

 

Einsatz von Tipp- und Lobkarten Beschreibende Reflexions- techniken Freies Experimentieren Freies Experimentieren
Methode 3 Freies Experimentieren Freies Experimentieren Planen (mit Hilfe von Skizzen)

 

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